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HOB und Green IT

Der Begriff Green IT bezeichnet die umwelt- und ressourcenschonende Nutzung der Informationstechnologie. Das Augenmerk liegt hier auf den laufenden Energiekosten. In den Rechenzentren fallen neben den Stromkosten für den Betrieb der Server und deren Peripherie auch zu erheblichem Teil Energiekosten für deren Kühlung an. Die steigende Leistungsfähigkeit der Prozessoren bei gleichzeitig steigender Integration – immer mehr Wärme pro Flächeneinheit muss abgeführt werden – erfordert immer aufwändigere Kühlmechanismen. Die vor allem in portablen Geräten vorhandenen Mechanismen zur Energieeinsparung (Powermanagement) und damit zur Verlängerung der Akkulaufzeiten sind in Serversystemen in der Regel nicht vorhanden. Eine Optimierung der Betriebskosten findet hier hauptsächlich durch eine maximale Auslastung der vorhandenen Hardware statt. Dies kann durch folgende Konzepte erreicht werden:

 

Serverkonsolidierung

Unter Serverkonsolidierung versteht man die Zusammenfassung verschiedener Serverfunktionalitäten auf möglichst wenig Serverhardware. IBM hat schon zu Mainframezeiten frühzeitig die Vorteile einer Konsolidierung erkannt und in ihre Hard- sowie Software entsprechende Mechanismen integriert. Als Beispiele wären hier LPAR (Logical Partition), die Aufteilung der Hardware in virtuelle Systeme oder das IBM Betriebssystem VM (Virtual Machine) zu nennen. Letzteres sorgt auf Softwareebene für die Erzeugung virtueller Systeme. Beides ermöglicht die gleichzeitige Nutzung der Hardware durch verschiedene und voneinander unabhängige Systeme. Die Art der Datenverarbeitung wird dabei auf unterschiedliche Tageszeiten aufgeteilt. Programme zur Datenerfassung werden zur Arbeitszeit der Mitarbeiter ausgeführt, während eine Verarbeitung der Daten oft über Nacht stattfindet. Ein anderer Ansatz der Konsolidierung sind Blade-Systeme. Hierbei werden Systemgruppen wie Netzteile oder Plattensysteme einzelner Computersysteme zusammengefasst. Im Ergebnis sinkt der Energieverbrauch sowie der Anschaffungspreis in Bezug auf die Gesamtrechenleistung.

 

Virtualisierung

Auch die Virtualisierung ermöglicht die Ausführung voneinander unabhängiger Systeme auf einer Hardware. Jedoch versteht man unter diesem Begriff meist die Umsetzung mittels einer speziellen Software. Für die Virtualisierung gibt es zahlreiche Produkte am Markt, der Marktführer ist VMware. VMware bietet für die PC-Plattform die Ausführung weiterer unabhängiger Gastsysteme unter einem Hostsystem an.

 

Server Centric Computing

Server Centric Computing bezeichnet die Konzentration der Rechenleistung und eigentlichen Programmabarbeitung auf ein zentrales und leistungsfähiges System. Die Anbindung der Mitarbeiter erfolgt über relativ leistungsschwache und minimal ausgestattete Thin Clients oder – zu früheren Zeiten – Terminals. Neben Vorteilen bei der Administration, die sich aus der Zentralisierung und der Vereinfachung der Mitarbeiterarbeitsplätze ergeben, ergeben sich auch ein niedrigerer Gesamtenergiebedarf. Am Arbeitsplatz des Mitarbeiters ist kein leistungsfähiger PC im Einsatz, dessen CPU bei typischen Arbeiten wie Textverarbeitung oder Datenerfassung nicht über 10% Auslastung hinausgeht.

 

HOB unterstützt bereits seit Jahren aktiv alle genannten Technologien. Für die Anbindung an zentrale Mainframesysteme stehen mit HOBLink Terminal Edition und HOBLink J-Term leistungsfähige Terminalemulationen zur Verfügung. Mit dem plattformunabhängigen RDP Client HOBLink JWT sowie den zugehörigen Servererweiterungen wird die Einsatzmöglichkeit des Microsoft Windows Terminal Servers weiter ausgebaut. Server Centric Computing bzw. Server based Computing wird daher ebenso unterstützt. Mit HOB RD VPN erweitert HOB die Einsatzfähigkeit des Server Centric Computing auch über das Internet. Der Einsatz von Blade-Systemen für den Einsatz wartungsarmer und energiesparender Thin Client Systeme wird mit HOB VDI Business ebenso unterstützt.

 

Mit HOB Desktop-on-Demand bietet HOB eine Lösung für den Zugriff auf den Arbeitsplatz des Firmenmitarbeiters in der Firma an. Zu jeder Tageszeit kann der Mitarbeiter über das Internet darauf zugreifen wobei der Rechner automatisch startet. Es ist nicht notwendig den Rechner für etwaige Zugriffe eingeschaltet zu lassen, wodurch sich wiederum erheblich Energie einsparen lässt. Der Begriff Green IT wurde von HOB zwar nicht geprägt jedoch von Anbeginn des Geschäftsbetriebes umgesetzt. Kostenschonende und damit auch energiesparende Konzepte sowie hohe Performance auf der vorhandenen Hardware sind die Entwicklungsvorgaben aller von HOB entwickelten Produkte.

 

akt. 18.11.10 KWi

 

 
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