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Die Performance der HOB VDI Business Lösung

Das Ziel der HOB VDI Business Lösung ist so definiert, dass ein Benutzer so gut oder sogar besser arbeiten kann als mit einen Fat Client am Arbeitsplatz.
Und das Ganze mit den Vorteilen welche der Betrieb im Rechenzentrum bietet:

  • einfachere Administration

  • Konsolidierung der Hardware

  • Green IT, also Ersparnisse bei Stromverbrauch und Klimatisierung

  • einfacheres Backup

  • Erhöhte Sicherheitsansprüche

Bei VDI wie beim Terminal Server Computing (WTS) werden zwischen dem lokalen Client und dem virtualisierten Desktop die Bildschirm-Daten vom Server sowie die Tastatureingaben und die Maus-Bewegungen vom Client ausgetauscht.
Für die Übertragung dieser Daten ist das Remote Desktop Protokoll (RDP) von Microsoft bestens geeignet, der plattform-unabhängige Java RDP Client HOBLink JWT ist eine hochperformante Implementierung des RDP Protokolls.

 

Das Ziel höchster Performance wird einerseits erreicht durch den optimierten RDP Client, andererseits wurde bei der HOB VDI Business Lösung darauf geachtet, dass der RDP Datenstrom ohne Umwege zwischen dem Client und dem virtualisierten Desktop ausgetauscht wird.

 

In VDI Lösungen, die nicht von HOB kommen findet man einen Connection-Broker. Dieser Connection-Broker ist dafür zuständig, dass der Client mit dem richtigen virtualisierten Guest verbunden wird.
Bei der HOB VDI-Lösung sind die Funktionen des Connection-Broker einerseits im Client integriert, andererseits laufen auf den virtualisierten Guests die HOB VDI-Agents.

 

Der HOB VDI-Agent ist ein Dienst, der im Windows XP/Vista/7 des virtualisierten Guests installiert ist.
Es gibt noch eine Synchronisierungs-Einheit, einmal bei VDI-WSP im HOB WebSecureProxy enthalten, andererseits bei VDI-VS1 das Load-Balancing-Relay nbbrlb01 welches auch auf demselben Linux-System läuft wie die virtualisierten Guests.
Durch Wegfall des Connection-Brokers spart man Hardware und die Performance wird erhöht.
Müssen die RDP Daten erst durch den Connection-Broker, dann ergibt sich daraus ein zusätzliches Delay (Verzögerung).
Dieses Delay erhöht die sogenannte Round-Trip Time, für den Benutzer äußerst sich das durch trägeres Ansprechen der Windows-Applikationen.

 

Greifen wie bei der HOB VDI-VS1 Lösung möglich die Benutzer nicht remote sondern lokal (Intranet) zu, so sind zusätzliche Authentifizierung oder zusätzliche SSL-Verschlüsselung unnötig.

Das RDP-Protokoll ist schon in der Standard-Ausführung verschlüsselt, diese Verschlüsselung ist auch für lokalen Betrieb ausreichend.

 

Ohne SSL hat man höhere Performance, diese äußert sich wiederum in spontanem Ansprechen der Windows-Applikationen.

Bei HOB VDI-VS1 wird ein echtes Load-Balancing zwischen den Host-Servern durchgeführt. Startet ein Benutzer auf einem Client eine Session so erhält er einen virtuellen Guest auf dem Server mit der geringsten Auslastung.

Andere VDI-Lösungen erreichen gleichmäßige Auslastung der Host-Server dadurch, dass bei Bedarf ein virtueller Guest von einem zu hoch ausgelasteten Host-Server auf einen anderen, niedriger ausgelasteten Host-Server transportiert wird.
Dabei kann der Benutzer weiterarbeiten.

 

Trotzdem kann diese Lösung nur bedingt empfohlen werden:
Der Transport eines virtuellen Guests von einem Host-Server zu einem anderen dauert mehrere Minuten, während dieser Zeit sind die beiden daran beteiligten Host-Server (durch den Transport) noch höher belastet. Das merken dann vor allem die Benutzer auf dem hochausgelasteten Host-Server.

 

Bei beiden HOB VDI-Lösungen ist ein Reconnect möglich. Verliert ein Client seine TCP-Session, verursacht z.B. durch eine Netzwerk-Störung, so erhält er beim erneuten Anmelden wieder denselben virtuellen Guest und er kann da weiterarbeiten wo er unterbrochen wurde.

 

Um eine hohe Performance der VDI-Lösung zu erreichen, ist natürlich auch die Dimensionierung der Hardware und die Konfiguration anderer Software-Komponenten wichtig.
Insbesondere benötigt eine VDI-Lösung viel Hauptspeicher, weil das Betriebssystem der virtuellen Guests mehrfach im Hauptspeicher des Host-Servers gehalten werden muss.
So empfiehlt es sich, Paging oder Swapping am Host-Betriebssystem auszuschalten.
Betreibt man in den virtuellen Guests Windows Vista oder Windows 7, so sollte ein Gigabyte realer Hauptspeicher pro virtuellem Guest vorhanden sein.

 

Die HOB VDI-Business Lösung benötigt wenig Komponenten, ist skalierbar und in der Praxis erprobt.

Das Load-Balancing der HOB VDI-Lösung ist patentiert als US-Patentnummer: US 6,950,849 B1. Das Patent trägt den Titel "Controlling Load-Balanced Access by User Computers to Server Computers in a Computer Network".

 

11.12.08  KB

akt. 18.11.10 KWi

 

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